BERICHTE 2011
LANGLAUF VEREINSMEISTERSCHAFT

Wiedereinmal hatten die Teilnehmer viel Spaß an unserer Vereinsmeisterschaft 2011 im Langlauf. 16 unerschrockene Athleten wagten sich am Sonntag, den 20.Februar an der Start einer knapp 5 km langen Skatingschleife und trugen zu einem spannenden Rennen bei. Höhepunkt war wie immer der Teamsprint, bei dem erster und letzter des Massenstartrennens, zweiter und vorletzter, usw. als Team starteten. Abwechselnd absolvierten sie je viermal eine relativ kurze Strecke in der freien Technik, um dann in der Spur in Doppelstocktechnik zurückzuschieben.
Große Erfolge im Wintertriathlon für die Athleten der SG Katek Grassau
Sechs Athleten der Sportgemeinschaft Katek Grassau stellten sich am 26. Februar 2011 der Konkurrenz bei der Deutschen
Meisterschaft im Wintertriathlon in Oberstaufen. Ihre Wintertriathlonpremiere gaben dabei die Sommer erfahrenen und erfolgsverwöhnten Triathleten Harald und Heike Funk, erstmals in der Eliteklasse starteten Michael Ager und Michael Gschwendner, während Julian Erhardt letztmals in der Juniorenklasse die Möglichkeit hatte seinen Deutschen Meistertitel des vergangenen Jahres zu verteidigen. Bei schönstem Winterwetter am Samstag gestartet, sollte sich durch ein heranziehendes Tiefdruckgebiet das Wetter über Nacht komplett ändern, sodass Regen und Schneeregen die Loipe schwierig und die Wettkampfbedingungen am Sonntag insgesamt sehr anspruchsvoll machte. Als gegen 12 Uhr der Startschuss für das Eliterennen fiel machten knapp 150 Athleten auf die aus 5km Laufen, 12km Radfahren und 6km Langlaufen bestehenden Wettkampfstrecke. Harald Funk und Michael Ager kamen auf der Laufstrecke gut zurecht und konnten sich um Platz 15 behaupten, Michael
Gschwendner lag einige Plätze zurück und Heike Funk wollte nicht recht in Schwung kommen. Ihre Zeit kam dann beim Radfahren, wo sie Platz um Platz
gutmachen konnte. Auch Harald und die beiden Michis konnten sich auf der Radstrecke, die mit einer kurzen Passage durch den Tiefschnee für die Zuschauer
sehr attraktiv gestaltet war, gut behaupten. Wie so oft musste die Entscheidung beim abschließenden Langlaufen fallen, wo an der Spitze die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft der Elite zugunsten des Triathlonprofis Michael Göhner fiel. Als bester Katekstarter und Deutscher Meister der Altersklasse U23 erreichte
Michael Ager als siebenzer der Gesamtwertung das Ziel vor Harald Funk, der sich den 3. Platz in der Klasse M40 und den Deutschen Meistertitel der Ärzte und Apotheker sicherte (Gesamtrang 13) . Michael Gschwendner kam schließlich als fünfter der Klasse U23 ein und machte mit den beiden eben genannten den zweiten Platz in der Mannschaftswertung der Deutschen Meisterschaft perfekt. Heike Funk konnte auch auf den Langlaufskiern ihre Aufholjagd fortsetzen und wurde dafür
mit dem Deutsche Vizemeistertitel belohnt. Um 14.30 Uhr schließlich gingen die Junioren, Altersklassen und Jedermänner auf die etwas kürzere Strecke. Von Anfang an konnte sich dabei Julian Erhardt in der Spitze behaupten. Mit einem weiteren Sportler erreichte er die Wechselzone nach dem Laufsplit in Führung liegend,
und konnte diesen bereits in dieser frühen Rennphase durch einen schnellen Wechsel abschütteln. Ungefährdet an der Spitze beendete er das Radfahren und
ließ auch beim abschließenden Langlaufen keinen Zweifel mehr an seinem überlegenen Sieg aufkommen. Somit wurde er zum zweiten Mal in Folge Deutscher Wintertriathlonmeister der Junioren. Die kompletten Ergebnisse unter http://www.wintertriathlon.de/
Gesamtsieg für Michi Ager beim 3MUC-Triathlon München!

Nachdem der erste Versuch beim Umstieg von der Triathlonkurzdistanz (0,750/20/5 Km) auf die olympische Distanz (1,5/40/10 Km) beim Waginger See Triathlon 2010 misslang, (damals musste Michi in Führung liegend wegen einer Reifenpanne aussteigen) sollte es diesmal bei seinem 2. Wettkampf auf dieser Distanz besser laufen.
Am 26. Juni 2011 Stand der 3MUC-Triathlon an der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim auf dem Wettkampfkalender. Die Olympiaanlage von 1972 erwies sich wieder einmal als einer der zuschauerfreundlichsten Austragungs-orte in dieser Sportart, weil sich von der Haupttribüne aus, alle 3 Disziplinen sehr gut verfolgen lassen. Bei anfänglich bescheiden Wetterverhältnissen gingen ca. 150 Athleten an den Start, wobei die 1500 Meter lange Schwimmstrecke bei 18 Grad Wassertemperatur nur ein paar unerschrockene ohne Neoprenanzug absolvierten. Michi Ager stieg an Position 3 liegend aus dem Wasser, nur 2 Athleten waren etwa 30 Sekunden schneller. Nach einem nicht ganz perfekten ersten Wechsel, ging es bei zunehmend freundlicheren Bedingungen auf die 5 Kilometer lange Radstrecke. Diese führte um die Regattastrecke herum, welche 8-mal zu umfahren war. Hier konnte Michi seine Stärke in seiner Lieblingsdisziplin unter Beweis stellen. Nach bereits einer Runde holte er die beiden Enteilten ein. Trotz Windschattenfahrverbots, gelang es ihm die 40 Km in 58:28 Minuten mit der Tagesbestzeit zu absolvieren und sogar einen Vorsprung von etwa 2 1/2 Minuten herauszufahren. Mit diesem Zeitpolster im Rücken gelang dann der zweite Wechsel auf die 10 Km lange Laufstrecke besser. Der 2,5 Km lange Laufkurs, führte dann 4 mal um die Zuschauertribüne herum. Nach anfänglichen Krämpfen in den Oberschenkeln gelang es Michi mit der zweitbesten Laufzeit seinen Vorsprung noch einmal um 30 Sekunden auszubauen. Somit konnte er sich mit einer Zeit von 01:51:57 Std. und 3 Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Jan Müller (Triathlon Karlsfeld) den Gesamtsieg sichern. Eine weitere Minute später kam mit Uli Nieper vom Erdinger Alkoholfrei Team SC Riederau ein mehrfacher Ironman-Hawai Teilnehmer auf den dritten Platz. Bei den Damen gewann Julia Viellehner TSV Altenmarkt in 02:08:18 Std. vor Sandra Wullenkord TSVE 1890 Bielefeld 02:11:46 Std. und Angelika Holzapfel Tri TV Lauingen 02:23:36 Std.
WAGING
Am Sonntag den 29.05.2011, begaben sich vier junge Athleten der SG Katek Grassau nach Waging am See, um dort an der “Starke Triathlon Trophy“ teilzunehmen.
Da der See nur eine Wassertemperatur von 18°C aufweisen konnte, wurde mit Neoprenanzug geschwommen, was den Athleten der SG Katek jedoch keine Probleme bereitete. Michael Gschwendner und Michael Ager verließen das Wasser auf Position vier und fünf, Raphael Keller unter den Top 50 und Sandra Weber als erste Dame. Während Michael Ager sich beim Radfahren nach vorne an die Spitze arbeitete und diese bis zum Wechsel aufs Laufen behauptete, mussten die anderen drei Athleten auf der recht bergigen Radstrecke um ihre Positionen kämpfen. Mit einer guten Laufleistung sicherte sich Michael Ager am Ende den 3. Rang, hinter den beiden Top-Triathleten Franz Höfer und Alexander Bonauer. Michael Gschwendner konnte auf der Laufstrecke noch einige Plätze gutmachen und erreichte den 12. Rang. Nach anfänglichen Problemen beim Loslaufen konnte sich Raphael Keller im oberen Drittel positionieren. Sandra Weber siegte in ihrer Altersklasse und finishte die Damenwertung unter den Top 10.
Athleten der SG Katek Grassau dominieren Münchener Stadttriathlon

Ein großartiger Saisonauftakt gelang den jungen Triathleten der Sportgemeinschaft Katek Grassau beim 9.Münchner Stadttriathlon. Das Rennen der männlichen Jugend B konnte Dominik Schmuck völlig ungefährdet mit einem Start-Ziel Sieg deutlich für sich entscheiden. Den Doppelsieg in dieser Klasse sicherte mit einer tollen Leistung Frederic Funk. Bei der weiblichen Altersklasse Jugend B musste sich Laura Pfohl lediglich einer starken Nachwuchsathletin aus Altenmarkt geschlagen geben, die sie nach anfänglich klarer Führung nach dem Schwimmen noch denkbar knapp abfangen konnte. Paulina Böhme belegte in dieser Klasse den guten dritten Platz.
Die große Stunde schlug dann im Eliterennen des 9.Münchner Stadttriathlon. Während der Sprecher und die Zuschauer über das Duell mehrerer in München stadtbekannter Triathongrößen rätselten und den Sieger unter diesen vermuteten, ließen die beiden Nachwuchstriathleten der SG Katek Grassau Michael Ager und Julian Erhardt diese weit hinter sich. Da beim Triathlon in München aufgrund der großen Zahl von gut 800 Startern alleine in der Herrenkonkurrenz kein Massenstart sondern Einzelstarts erfolgten, wurde das Ergebnis erst bei der Siegerehrung sichtbar. Der 19 jährige Michael Ager schaffte es mit einer ausgeglichen starken Leistung in allen drei Disziplinen die gesamte Konkurrenz zu schocken und gewann mit knapp 30 Sekunden Vorsprung den Münchner Stadttriathlon 2011. Den zweiten Platz sicherte sich der ebenfalls erst 19 Jahre alte Julian Erhardt, der sich mit der Tagesbestzeit im Schwimmen, einer tollen Leistung auf dem Rad und anfänglichen Problemen beim Laufen knapp seinem Vereinskollegen geschlagen geben musste. Den dritten Platz erreichte mit dem für den TV Immenstadt startenden Valentin Krehl ein Freund und Trainingskollege der beiden erstgenannten. Der 20 jährige Michael Gschwendner komplettierte mit einem guten 16. Platz in der Gesamtwertung das großartige Ergebnis der Triathleten der SG Katek Grassau. Diese können nun optimistisch dem ersten Bayerligawettkampf am kommenden Wochenende entgegensehen.
1. Gesamt Männer: Ole Michael Ager
2. Gesamt Männer: Juli Julian Erhardt
16. Gesamt: Michi Gschwendner
60. AK Sen 1: Markus Landler
1. Jugend B Männer: Dominic Schmuck
2. Jugend B Männer: Frederic Funk
2. Jugend B weiblich: Laura Pfohl
3. Jugend B weiblich: Paulina Böhme
21. Schüler A weiblich: Carlotta Böhme
12. Schüler B weiblich: Anna-Marie Funk
19. Schüler B weiblich: Lina-Marie Jungbluth Lederer
13. Schüler C männlich: Marci Funk
HALLE

Die vier Nachwuchsathleten Julian Erhardt (Jg. 92), Dominic Schmuck (Jg. 96), Laura Pfohl (Jg. 96) und Frederic Funk (Jg. 97) begaben sich, vom Landeskader nominiert, nach Halle an der Saale, um dort am Asics-Deutschland-Jugend-Cup teilzunehmen. Aus den insgesamt 4 stattfindenden Wettkämpfen des Jugend-Cups werden die Deutschland-Cup-Sieger ermittelt, sowie Nominierungen zu den Bundeskadern vorgenommen. Für Frederic und Dominic sollte es die erste Teilnahme sein und somit hatten sie die Chance sich einmal mit den besten Athleten ihrer Altersklasse aus ganz Deutschland zu messen.
Julian Erhardt konnte sich bei den Junioren über die Distanzen 750m – 20 km – 5 km gerade auf dem Rad gut in Szene setzen. Nach einer guten Schwimmleistung machte er auf dem Rad Druck und führte somit mehrere Radgruppen zusammen, da Windschattenfahren erlaubt war, um mit weiteren 20 Athleten auf die Laufstrecke zu wechseln. 50 Athleten auf nahezu gleichem Niveau kämpften in Sekundenabständen um die Qualifikation zur Europameisterschaft. Julian kämpfte hervorragend und lieferte mit Rang 12 eine herausragende Platzierung ab.
Auch Dominic und Frederic konnten bei ihrem Rennen in der Jugend B, 400 m – 10 km – 2,5 km, ihre gute Form unter Beweis stellen. Während Dominic sich nach dem Schwimmen gut in der ersten Radgruppe platzieren konnte, erwischte Frederic diese, trotz guter Schwimmleistung nicht mehr und führte somit eine zweite Gruppe an, um dann beim Laufen eine gewaltige Aufholjagd zu starten. Von insgesamt 52 Startern konnten Dominic Rang 13 und Frederic Rang 15 erzielen.
Für Laura sollte es schon die dritte Teilnahme an einem Jugendländervergleich sein. Als gute Schwimmerin hielt sie sich vom Start weg beim Schwimmen und Radfahren mit unter den Top 10 Starterinnen und musste sich lediglich beim Laufen noch von einigen Läuferinnen überholen lassen. Am Ende sprang Rang 14 für sie heraus.
Mit diesen Leistungen kann der Nachwuchs sehr zufrieden sein und motiviert in die nächsten Trainingswochen und Wettkämpfe gehen.
TUM Triathlon

Eine Vielzahl weiterer Athleten begab sich am Samstag zur Ruderregattastrecke nach Oberschleißheim. Einerseits fand für die Athleten Harald Funk, Florian Huber, Michael Ager und Michael Gschwendner das erste Rennen der Bayernliga statt und andererseits für weitere Nachwuchsathleten ein Rennen des Bayerischen Jugend-Cups.
Die Teilnehmer der Bayernliga absolvierten zuerst einen Wettkampf über 750 m Schwimmen und einen Lauf über 2,5 km. Die Aufgabe bestand darin alle Mitglieder einer Mannschaft gemeinsam über die Ziellinie zu bringen. Dies gelang der SG Katek Grassau am besten und sie siegten. Am Nachmittag starteten die Mannschaften wieder gemeinsam zu einem 20 km Rad-Mannschaftszeitfahren und zu einem 5km Lauf. Es mussten auch hier wieder alle Mitglieder eines Vereins zusammen ins Ziel gelangen. Harald Funk, Florian Huber, Michael Ager und Michael Gschwendner bauten ihren Vorsprung noch aus und siegten am Ende sicher mit ca. einer Minute Vorsprung.
WEIDEN

Bayerische Triathlonmeisterschaft in Weiden Acht Nachwuchsathleten der Sportgemeinschaft Katek Grassau stellten sich am Sonntag der bayerischen Triathlonkonkurrenz in Weiden bei der bayerischen Meisterschaft. Aussichtsreich gingen Kaderathlet Frederic Funk und Dominik Schmuck in der Alterklasse Jugend B an den Start. Schon beim Schwimmen konnten sich beide gut in Szene setzen und wechselten in der Spitzengruppe auf das Rad. Dort setzten sie sich bald vom Rest des Feldes ab und Dominik war es dann auch, der in Führung liegend die Wechselzone vor Frederic erreichte. Diese Reihenfolge änderte sich auch nicht mehr, sodass Dominik Schmuck überlegen die Bayerische Meisterschaft erringen konnte und Frederic Funk Vizemeister wurde.
Im Rennen der Mädchen der gleichen Altersklasse starteten Laura Pfohl und Jacy Vollmert, Sarah Schönfelder in der Klasse Schüler A. Laura verließ das Wasser als eine der ersten und konnte sich in der Führungsgruppe auf das Rad begeben. Jacy fand sich in einer größeren Radgruppe ein und Sarah, die ihren ersten Triathlon bestritt, kämpfte sich tapfer durch die 400 Meter lange Schwimmstrecke. Unsere Kaderathletin Laura Pfohl ließ sich auf dem Rad nicht abschütteln, und errang mit einem beherzten Lauf hinter der Favoritin Sarah Neukam aus Nürnberg den Vizemeistertitel. Jacy verlor durch eine Unachtsamkeit den Kontakt zur Spitze ihrer Radgruppe und büßte hier wertvolle Sekunden ein. Trotzdem erreichte sie im Ziel einen guten Platz im Mittelfeld. Sarah Schönfelder machte auf dem Rad Platz für Platz gut, überholte beim Laufen weiter und finishte glücklich mit repektablem Ergebnis für einen Neuling.
Auch bei den Junioren hatte die SG Katek Grassau mit Julian Erhardt ein heißes Eisen im Feuer. Er konnte dann auch nach verhaltenem Schwimmauftakt Akzente beim Radfahren setzen und enteilte mit zwei jüngeren Athleten aus dem Allgäu dem Feld schnell. Obewohl er einem der beiden Mitstreiter im Zielsprint unterlag sicherte er sich den Meistertitel der Junioren letztlich sicher. Seine Schwester Nina erreichte, nachdem sie beim Schwimmen den Anschluss verpasst hatte, am Ende den fünften Rang.
Bei den Schülerinnen B kam Anna-Marie Funk nach der schnellsten Schwimmzeit am Ende auf den zweiten Platz, ihr Bruder Marc-Philipp erreichte bei den Schülern D den vierten Platz.
Das Kurzdistamzrennen war fest in der Hand der Familie Funk. Heike konnte die Damenkonkurrenz ebenso deutlich dominieren wie Harald das Rennen der Herren, also auch hier noch ein Doppelsieg für die SG Katek Grassau.
KULMBACH

Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz – Doppelsieg!
Nachdem für das Pfingstwochenende kein Wettkampf für den Triathlon-Nachwuchs auf dem Programm stehen sollte, haben Harald und Heike Funk sich schon im Mai entschieden, wieder einmal nach Kulmbach zu fahren. Immerhin haben sie dort 1993 ihre allererste Langdistanz absolviert, später noch mehrere Male schöne Kurzdistanzen und 2002 konnte Heike in Kulmbach sogar Deutsche Meisterin über die Ironman-Distanz (3,8 km Schwimmen- 180 km Radfahren-42,2 km Laufen) werden. Für schöne Erinnerungen ist in der Gegend also quasi automatisch gesorgt!
Dieses Jahr fanden am selben Ort die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz statt. Eine Mitteldistanz im Triathlon entspricht der halben Ironman-Distanz und besteht aus 2 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 20 km Laufen.
Eigentlich waren beide Grassauer Athleten gut vorbereitet, hatten 2011 bereits eine Mitteldistanz und eine siegreiche Olympische Distanz in den Beinen und bis zum letzten Dienstag noch einige gute Einheiten absolviert……hätte Heike da nicht ab Donnerstag eine fiebrige Erkältung erwischt, wäre es vielleicht das wirklich beste Rennen in dieser Saison geworden. Das Fieber legte sich leider nicht wirklich bis Sonntag, so dass ihr Start erst einmal in Frage stand. Heike entschied sich für Plan B ! Ein Start und erst einmal im Grundlagenbereich an die Distanzen herangehen. Nichtsportler werden die Entscheidung für einen Start wohl nur schwer nachvollziehen können, aber nach monatelanger Vorbereitung ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt zu passen fällt natürlich erst recht schwer. Dirk Nowitzki hatte es in der vergangenen Woche ja vorgemacht, als er ebenfalls infektgeplagt die entscheidenden Punkte gegen die Miami Heats erzielte. Wenn der Körper während des Wettkampfes signalisiert hätte, dass es nicht mehr geht, wäre Heike natürlich ausgestiegen.
Laut Ausschreibung sollten die Frauen eine halbe Stunde vor den Männern starten. So etwas gewährleistet immerhin durch die getrennten Teilnehmerfelder ein faires Frauenrennen. Leider wurde der Zeitplan kurzfristig geändert und die Frauen starteten nur 5 Minuten vor den Männern. War doppelt schlecht ! Beim Schwimmen musste Heike, subjektiv gefühlt, in den 3 Runden im See an die Tausend lebende Treibbojen überholen ! …und zum Windschattenfahren in den ebenen Stücken der Radstreck, begünstigt durch die Dichte der beiden vermischten Teilnehmerfelder von Frauen und Männern, sollte man sich schon gar nicht mehr äußern.
Die angeblich 2km lange Schwimmstrecke war diesmal für die Athleten ca. 6 Minuten länger, vermutlich waren es also eher 2,4km ! Die Radstrecke, als 80 km ausgeschrieben, betrug laut GPS auch 89 km. Dazu kamen noch-wie erwartet und angekündigt- 890 HM ! Gott sei Dank war die Laufstrecke vermessen und man durfte nach 20 flachen Kilometern über die Ziellinie laufen.
So richtig hart konnte Heike das Rennen nicht bestreiten, zumindest aber flüssig absolvieren, da die Grundform anscheinend stabil war. Somit konnte sie sich nach 4h42min als Deutsche Meisterin in der AK 40 feiern lassen und somit nach dem Deutschen Meistertitel im Wintertriathlon 2011 bereits den zweiten hochkarätigen Titel errungen. In der Gesamtwertung hat sie mit diesem sechsten Rang am Sonntag das Maximum herausgeholt und kann vollauf zufrieden sein. Die Erkältung kann sie nun in den Pfingstferien auskurieren.
Harald erwischte gestern beim Schwimmen einen durchwachsenen Tag und musste, nachdem er auf Rang 41 liegend den Trebgaster Badesee verlassen hatte, erst einmal beim Radfahren Boden gut machen! Da der Katek-Athlet als guter Radfahrer bekannt ist, gelang ihm dies und er schloss zu den Top 20 Athleten auf. In der Wechselzone vom Radfahren zum Laufen lag er bereits auf Rang 16. Beim Laufen konnte Harald weiterhin mehrere Plätze gut machen und letztendlich das Ziel als Gesamt 10. erreichen, was gleichzeitig ebenfalls den Deutschen Meistertitel bei den Senioren 1 bedeutete!
Über die Organisation (ungeachtet der kurzfristig geänderten Startzeiten) darf man in Kulmbach nicht meckern. Seit 29 Jahren sind die Triathlon-Veranstaltungen dort immer in allen Bereichen top organsiert. Jeder Helfer kennt sich aus. Alle sind freundlich und die Verpflegungsstationen fast perfekt ausgestattet. Als Siegespreise gab es wieder Bierkrüge und Bier aus der Mönchshof-Brauerei. Perfekt für die Grillsaison ! Die Pokale können die Veranstalter das nächste Mal weglassen und lieber noch ein bis zwei Tragerl leckeres Mönchshof- Bier herausgeben !
…nun ja, so eine Mitteldistanz ist doch was Schönes…..
Triathlonligateam der SG Katek Grassau weiter auf Erfolgskurs

Weiter den direkten Aufstieg in die Regionalliga im Blick haben die jungen Triathleten der Sportgemeinschaft Katek Grassau. Nach dem souveränen Sieg zum Saisonauftakt in München standen nun in Trebgast mit einem Sprint und einem Staffelwettbewerb gleich zwei Wettkämpfe an einem Wochenende in der Bayernliga an. Beim Sprint am Samstag kamen mit Michael Gschwendner, Michael Ager und Julian Erhardt die drei starken Katek-Schwimmer in der Spitzengruppe aus dem Wasser und reihten sich in der ersten Radgruppe ein. Während Michael Gschwendner auf dem anspruchsvollen Radkurs die Gruppe nicht halten konnte erreichten Julian und Michi Ager die Wechselzone vor dem abschließenden Lauf in erster Reihe. Nach spannendem Rennverlauf an der Spitze konnte sich Julian Erhardt durchsetzen und gewann den Wettkampf vor Michael Ager. Michael Gschwendner komplettierte mit dem 13. Platz das Mannschaftsergebnis zum deutlichen ersten Platz vor den Triathleten aus Hof und Kulmbach. Der als vierter Athlet angetretene Raphael Keller konnte am Ende einen Gang zurückschalten und schonte seine Kräfte für den am Sonntag anstehenden Staffelwettbewerb. Wie erwartet spannend verlief dann die Staffel, die von Michael Gschwendner für die Mannschaft der SG Katek Grassau gestartet wurde. Nach toller kämpferischer Leistung übergab er an zweiter Stelle liegend an Raphael Keller, der im Wasser einigen starken Schwimmern nicht folgen konnte und auf den fünften Rang zurückfiel. Bravourös kämpfend verteidigte er diesen Platz und übergab an Michael Ager, der einen grandiosen Schwimmtag erwischte und den Rückstand erheblich reduzieren konnte. Das gelang ihm erneut auf dem Rad und letztlich auf beim Laufen, sodass er die Katek-Staffel auf den zweiten Platz nach vorne bringen konnte. Den führenden Athleten aus Hof im Blick machte sich abschließend Julian Erhardt auf die Strecke. Der Hofer Athlet erwies sich aber als harte Nuss und baute als hervorragender Schwimmer seinen Vorsprung aus. Auch auf dem Rad konnte Julian der Vorsprung nicht entscheidend einschmelzen, sodass beim letzten Laufsplit keine Chance mehr sah anzugreifen und den tollen zweiten Platz nach hinten absicherte. Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz stehen die Aufstiegschancen vor den letzen beiden Veranstaltungen in Ingolstadt und Auerberg nun sehr gut und motivieren hoffentlich für die kommenden Trainingswochen.
ROTH
Die fränkische Triathlonhochburg Roth war Ausrichter der dritten Station des Bayerischen Jugend Cups. Neben einer perfekten Organisation lud der Veranstalter zur Nudelparty und hatte mit einer großen Triathlonmesse und weiteren Rennen eine Vielzahl attraktiver Angebote zu bieten.
Sieben Athleten der Sportgemeinschaft Katek Grassau stellen sich der Großteils fränkischen Konkurrenz am herrlichen Rothsee. Als jüngster Starter ging zuerst Marc-Phillip Funk ins Rennen und zeigte wie immer einen starken Endspurt. Seine Schwester Anna-Marie überzeugte mit einen starken Schwimmleistung und erreichte am Ende den .Platz. Im Rennen der Jugendklasse B wurde Frederic Funk als Kaderathlet seiner Favoritenstellung gerecht und siegte in eindrucksvoller Manier sicher. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse schob sich Paulina Böhme mit einer tollen Laufleistung auf den 7. Platz nach vorne, Jacy Vollmert belegte mit einer ausgeglichenen Leistung den 9. Rang. Auf der langen Nachwuchsstrecke mit 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen traten Eva Reiter und Nina Erhardt an. Nachdem Eva nach dem Schwimmen deutlich die Nase vorn hatte konnte Nina zwischendurch mit dem Rad aufschließen. Später setzte sich Eva jedoch erneut ab und landete bei ihrem ersten Rennen auf der Langstrecke auf den guten 5. Platz. Nina profitierte vom Ausbleiben ihrer Konkurrenz und siegte.
Bayerische Meisterschaft und vorletztes Ligarennen in Ingolstadt

Die Triathlonsaison neigt sich dem Ende und somit auch den Saisonhöhepunkten zu. Innerhalb des vorletzten Bayernligawettkampfes für das junge Team der SG Katek Grassau wurde in Ingolstadt gleichzeitig die bayerische Meisterschaft im Triathlon auf der olympischen Distanz über 1,5 km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen ausgetragen. Als mit Abstand jüngstes Bayernligateam gingen Michael Ager, Michael Gschwendner, Julian Erhardt und Raphael Keller in der Ligawertung in Führung liegend an den Start und versuchten die Weichen endgültig Richtung Regionalligaaufstieg zu stellen, wobei die drei besten Ergebnisse in eine Mannschaftswertung eingingen. Auf der Schwimmstrecke im Ingolstädter Baggersee ging es dann auch gleich richtig zur Sache, wobei Michael Gschwendner im Kampf mit den Gegnern einige kritische Situationen zu überstehen hatte. Michi Ager und Julian gingen als vierter und sechster aus dem Wasser, während er auf den 13. Platz zurückfiel. Durch taktisch kluges Verhalten auf der Radstrecke gelang es ihm jedoch gemeinsam mit anderen Athleten auf die Führungsgruppe aufzuschließen, die am Ende ca. 30 Mann stark in die zweite Wechselzone vor dem abschließenden Lauf rollte. Der als vierter Mann gestartete Raphael stieg um Platz 40 aus dem Wasser, fand nach einiger Zeit gut in eine Radgruppe und lief sein Rennen kontrolliert auf Platz 42 zu Ende. Im Spitzenfeld der Bayernliga entwickelte sich ein spannendes Finale, in dessen Verlauf Führung und Platzierungen ständig wechselten. Michael Ager lief anfangs als bester Katekstarter in direktem Kontakt zu den späteren Gewinnern, während sich Julian und Michi anfangs noch zurückhielten. Am Ende schaffte Michi Gschwendner erstmals seine beiden Vereinskollegen hinter sich zulassen und kam auf dem sensationellen dritten Platz der Bayernligawertung vor Julian Erhardt (4.) und Michael Ager (6.) in Ziel. In der Mannschaftswertung bedeutete das den ungefährdeten ersten Platz vor den Teams aus Kulmbach und Burghausen. In der Wertung der bayerischen Meisterschaft bedeutete das die Plätze 8, 9 und 11 und in der Alterklassenwertung die bayerische Vizemeisterschaft für Julian Erhardt bei den Junioren, Platz 4 für Michael Gschwendner und Platz 6 für Michael Ager in der Klasse M20. In zwei Wochen wird in Auerberg das letzte Rennen stattfinden und hoffentlich das endgültige Ticket zum Aufstieg gelöst werden.

Am heutigen Samstag konnten unsere Athleten ihre Leistungen auf Weltcup-Niveau messen.
Beim ITU-Weltcup in Kitzbühel fanden am Schwarzsee die traditionellen Kinder-, Schüler- und Jugendwettkämpfe statt. Der Wettkampf zieht unsere Nachwuchsathleten aufgrund der sehr guten Organisation, der geringen Entfernung und v.a. aufgrund des begehrten Teilnehmergeschenks an. Natürlich spielt auch das Eliterennen der Männer eine wichtige Rolle. So schnell kommt man nicht wieder so nah an seine Vorbilder heran. Eins vorweg: McCormack musste seine Olympiapläne gleich nach dem Schwimmen begraben. Als etwa viertletzter aus dem Wasser konnte er auch trotz seiner IRONMAN-Erfahrung nicht mit dem hohen Tempo der letzten Radgruppe mithalten bzw. auf diese auffahren. Mit diesem Ausstieg hat die olympische Distanz wohl den Ritterschlag erhalten.
Bei unseren Athleten aus den unterschiedlichsten Altersbereichen zeichnete sich ein sehr breites Leistungsbild ab. Für die meisten handelte es sich um den ersten Triathlon der Saison, wodurch so manche Abläufe noch nicht ganz so sicher waren wie gewohnt. So wurde leider eine Athletin aufgrund einer Konzentrationsschwäche disqualifiziert- sie ist eine Runde zu früh in die Wechselzone eingebogen. Dass Triathlon auch eine Kontaktsportart ist, musste Eva Reiter erfahren. Am Ende der Schwimmstrecke wurde sie von 4 Konkurrentinnen mehrmals so in die Zange genommen, dass ihr buchstäblich die Luft zum Atmen fehlte und sie in aussichtsreicher Position aus dem Rennen aussteigen musste. Paulina bestätigte wiederholt ihren Wettkampftypus. Mit diesen Leistungen werden wir im Training durchaus eine Schippe auflegen!
Da im letzten Rennen drei Wettkampfklassen gestartet wurden, wusste Nina bis zum Ende nicht wie sie ihre Leistungen einordnen soll. Etwas krankheitsgeschwächt erreichte sie den zweiten Platz. Wären die 12 Sekunden zum ersten Platz unter anderen Umständen drin gewesen?
Für Laura stand der Wettkampf unter einem besonderen Stern: Er war Teil der BTV-Kaderlehrgangs. Der Wettkampf wurde unter "gewohnt" hohen Vorbelastungen der letzten drei Tage absolviert. Unter den Augen des Bundestrainers erreichte sie den dritten Platz hinter ihrer Kaderkollegin Sarah Neukam und Charlotte Ahrens und somit den zweiten Platz im internen BTV-Kaderduell. Zum Glück kann sie heute noch 45km ausradeln, bis es an die letzten vier Lehrgangstage geht.
Die Platzierungen im Überblick (Ergebnisse unter http://kitzbuehel.triathlon.org/):
Nina Erhardt, Platz 2
Laura Pfohl, Platz 3
Paulina Böhme, Platz 14
Eva Reiter, DNF
Luisa Halder, Platz 15
Lea Pfohl, Platz 25
Julia Neuhauser, Platz 22
Carlotta Böhme, Platz 31
Amelie Gersten, Platz 35
Verena Scheck, Platz 36
Lina Jungbluth, DSQ
Julian Halder, Platz 26
Sandra Weber, Platz 2
Alistair Brownlee, Platz 1 :-)
Telfs

Hallein

Die Trainer und Athleten der Triathlonabteilung der SG Katek Grassau können auf eine erfolgreiche Saison 2011 zurück blicken.
Die drei Nachwuchsathleten Laura Pfohl (Jahrgang 1996), Frederic Funk (Jahrgang 1997) und Julian Erhardt (Jahrgang 1992) behaupteten sich als Mitglieder des Landeskaders deutschlandweit unter den Top 15 und bayernweit konnten sich Laura und Frederic, jeweils bei der Jugend B, den Vizetitel sichern und Julian erreichte bei den Junioren sogar Platz 1. Julian hatte schon im Winter mit dem Deutschen Meistertitel im Wintertriathlon auf sich aufmerksam gemacht.
Bayerischer Jugend-Cup
Weitere zahlreiche Jugend- Nachwuchsathleten nahmen am Bayerischen Jugendcup teil. Für die Teilnahme an diesem Cup, müssen die Athleten an bestimmten Wettkämpfen teilnehmen, bei denen sie sich Punkte sichern können. Insgesamt standen 6 Wettkämpfe zur Auswahl. Maximal kamen vier Wettkämpfe in die Wertung. Obwohl diese Wettkämpfe für die Grassauer Athleten immer viel Aufwand und Fahrtzeit nach Franken in Anspruch nahmen, schnitten sie erfolgreich ab und sicherten sich hervorragende Platzierungen unter den Top 5:
Paulina Böhme (Jg. 96), Jugend B, Platz 5
Jaclyn Vollmert (Jg.96), Jugend B, Platz 8
Eva Reiter (Jg. 95), Jugend A, Platz 5
Nina Erhardt (Jg. 93) , Junioren, Patz 3
Frederic Funk (Jg. 97), Jugend B, Platz 2
Sandra Weber (Jg.93), Juniorin, glänzte ebenfalls mit hervorragenden Leistungen in der Juniorenklasse. Sie entschied sich für eine Teilnahme an der Starke-Trophy, eine Cup-Wertung mit insgesamt drei Rennen in Oberbayern und Österreich. Dass dies eine hervorragende Entscheidung war, bewies ihr Sieg bei den Juniorinnen. Außerdem konnte sich Sandra noch einige Siege bei Sprintdistanz-Triathlon-Veranstaltungen (750 m Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen) sichern.
Ebenfalls auf diesen Veranstaltungen unterwegs waren die jungen Herren Michael Ager (Jg. 91), Michael Gschwendner (Jg. 91) und Julian Erhardt (Jg.92). In der männlichen Altersklasse 20-24 glänzten die beiden Michaels mit dem 1. und 2. Platz. In der Gesamtwertung wurden sie 2. und 5. Julian sicherte sich einmal mehr den Sieg bei den Junioren und den dritten Rang in der Gesamtwertung.
Erfolgreiche Schüler
Die Schüler der Triathlonabteilung bewiesen ebenfalls Ehrgeiz und brachten von vielen nationalen und sogar internationalen Wettkämpfen nach ihren Top 3 Platzierungen zahlreiche Pokale und Medaillen mit nach Hause.
Mit den jüngsten Athleten Marc-Philipp Funk (Jg. 2002), Julian Halder (Jg. 2003), Anna-Marie Funk (Jg. 2000), Lea Pfohl (Jg. 2000), Luisa Halder (Jg. 2000), Carlotta Böhme (Jg. 99), Julia Neuhauser (Jg. 99), Luca Landler (Jg. 98), Sarah Schönfelder (Jg.98) und Amelie Gersten (Jg.99) hat die Abteilung in den nächsten Jahren noch einige heiße Eisen im Feuer.
Erwachsene als Vorbilder
Die Erwachsenen stehen natürlich den Erfolgen dem Nachwuchs nicht nach. Heike und Harald Funk, schon seit über 20 Jahren im Triathlon erfolgreich unterwegs, errangen bei den Deutschen Meisterschaften in Kulmbach über die Mitteldistanz (2km Schwimmen-90 km Radfahren-21 km Laufen) den Sieg in der AK 40, nachdem sie im Winter schon bei den Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon (Laufen-Radfahren-Langlauf) den Titel mit nach Grassau zurück brachten. Auch bei den Triathlonveranstaltungen am Rothsee, in Ingolstadt, in Weiden und am Mondsee über die Olympische Distanz (1,5km Schwimmen – 40 km Radfahren – 10 km Laufen) siegten sie. Es ist zu erwähnen, dass Heike und Harald sich bei den Triathlons immer noch unter den Top 3, bzw. Top 10 behaupten können.
Am 11. September steht für die beiden noch eine Herausforderung der besonderen Art an: der Ironman Wales (3,8km Schwimmen. 180 km Radfahren-42,195 km Laufen). Großbritannien sollte ein gutes Pflaster für diese Athleten sein. Errang Heike doch 2008 dort den zweiten Platz in der Gesamtwertung beim Ironman UK in Sherborne.
Bayerische Triathlon-Liga
Als jüngstes Team, mit Florian Huber, Harald Funk, Julian Erhardt, Michael Ager, Michael Gschwendner und Raphael Keller gingen die männlichen Triathleten diese Saison in der Landesliga an den Start. Dort sind Mannschaftswettkämpfe und Einzelwettkämpfe zu absolvieren. Nach einem Punktesystem wird auch hier die Reihenfolge der Teams bestimmt. Es fanden Wettkämpfe unterschiedlicher Distanzen in München, Ingolstadt, Trebgast und Auerberg statt.
Das Team schlug sich beachtlich und schaffte ohne Mühe den Aufstieg in die Regionalliga, nachdem es schon letztes Jahr den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatte. Bleibt zu hoffen, dass eventuell nächstes Jahr der Aufstieg in die 2. Bundesliga ansteht.
Kinder ab 6 Jahren, die Interesse an der Sportart Triathlon haben, dürfen gerne zu einer Trainingseinheit schnuppern kommen: Dienstag, 18 Uhr Schwimmtraining im Schwimmbad Unterwössen und Mittwoch, 17 Uhr Lauftraining in der Sportanlage Grassau.
